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Immobilien-Glossar

Altbau

Vorhandene Gebäude werden nach ihrem Alter unterschiedlich als Altbauten eingestuft. Teilweise wird von Bauten, die vor 1948 entstanden sind, teilweise von Bauten, die älter als 30 Jahre sind, ausgegangen.

Altersversorgung

Es empfiehlt sich, die Finanzierung selbstgenutzten Wohneigentums so zu planen, dass die Immobilie mit dem Eintritt des Bauherrn in den Ruhestand möglichst belastungsfrei ist. Ein bezahltes Haus oder Eigentumswohnung ist eine wichtige Säule der Altersversorgung, da dies einerseits das Rentnerbudget um die Miete entlastet und andererseits einen inflationssicheren Sachwert darstellt.

Anderkonto

Treuhandkonto eines Notars für die Verwahrung von Fremdgeldern.

Annuität

So bezeichnet man den Betrag, den Sie für ein Darlehen oder eine Hypothek regelmäßig jährlich aufzuwenden haben. Diese Annuität ist ein stets gleichbleibender ( monatlicher/ vierteljährlicher) Betrag, der sich aus einem Zinsanteil ( laufend abnehmend, weil Sie ja regelmäßig abzahlen) und einem Tilgungsanteil ( laufend zunehmend, weil auf die abnehmende Darlehenssumme immer weniger Zinsen zu zahlen sind) zusammensetzt. Die ersparten Zinsen werden zur Tilgung eingesetzt, so dass die Jahres- bzw. Monatsraten immer gleich bleiben, bis der gesamte Kredit zurückgezahlt ist.

Annuitätendarlehen

Damit ist genau der Kredit gemeint, der im Stichwort Annuität erläutert wurde. Je nach den finanziellen Möglichkeiten lauten dann die entsprechenden Vereinbarungen: "8% Zins und 1% Tilgung zuzüglich ersparter Zinsen".

Auflassungsvormerkung

Dient der Sicherheit des Käufers eines Grundstücks auf Eintragung ins Grundbuch. Damit sind Verfügungen, die nach Eintragung der Auflassungsvormerkung über das Grundstück getroffen werden, gegenüber dem Käufer unwirksam. Das heißt zum Beispiel, dass ein "heimlicher" Zweitverkauf der Immobilie nicht möglich ist, weil die Auflassungsvormerkung im Grundbuch als Sperre wirkt.

Auflassungvormerkung

In Abteilung II des Grundbuchs wird eine Eintragungssperre zugunsten des Käufers eingetragen. Alle späteren Eintragungen muss der Käufer nicht gegen sich gelten lassen. Hiermit wird u.a. sichergestellt, dass das Grundstück nicht eine zweites Mal verkauft wird. Die Auflassungsvormerkung sollte unbedingt im Kaufvertrag vermerkt sein. Nach Zahlung des Kaufpreises und Eigentumsübertragung wird die Vormerkung gelöscht.

Aussenbeleuchtung

Die Außenbeleuchtung ist bei beginnender Dunkelheit einzuschalten. Kommen Passanten durch fehlende Beleuchtung zu Schaden, so trägt der Eigentümer die entstehenden Schäden.

Baulastenverzeichnis

Das Baulastenverzeichnis ist bei den Bauämtern der Gemeinde hinterlegt. Hier werden Lasten und Beschränkungen eines Grundstücks vermerkt, sofern diese von öffentlichem Interesse sind. Zum Beispiel Abstandsflächenüberschreitungen oder auch Wegerechte zur Erschließung eines Grundstücks. Bevor Sie eine Immobilie erwerben, sollten Sie das Baulastenverzeichnis einsehen, um vor etwaigen Überraschungen geschützt zu sein.

Bebaubarkeit

Zur Bebauung eines Grundstücks ist grundsätzlich eine Baugenehmigung erforderlich. Wenn jedoch eine Baugenehmigung nicht oder nicht zwingend vorgeschrieben ist, genügt das Vorliegen einer Bestätigung der zuständigen Behörde, dass die Baugenehmigung als erteilt gilt oder nach den baurechtlichen Vorschriften mit dem Bauvorhaben begonnen werden darf.

Bebauungsplan

Bezeichnet das Baugebiet und schreibt planungsrechtliche Mindesterfordernisse vor, an die Sie sich halten müssen. Sie können und sollten ihn beim kommunalen Bauamt einsehen, denn mitnehmen oder kopieren ist selten möglich.

Belastung

Es ist wichtig, dass die Grenze der eigenen Belastung im Anschluss an den Bau oder Kauf eines Objektes nicht überschritten wird. Die finanzielle Belastung sollte 40% des Nettofamilieneinkommens nicht überschreiten. Sicherheitshalber sollten Sondereinnahmen nicht in die Berechnungen mit einfließen, da sie nur selten regelmäßig und verlässlich sind.

Beleihungsgrenze

Auf der Grundlage des Beleihungswertes wird eine sogenannte Beleihungsgrenze festgesetzt. So werden 60- 80% bei Hypothekenbanken, 80- 90% bei Banken und Sparkassen, 45% bei Lebensversicherern und 80% bei Bausparkassen , des Beleihungswertes bei Wohnungsbaufinanzierungen als Obergrenze der Fremdfinanzierung festgesetzt.

Beleihungswert

Danach richtet sich die Höhe der zu vergebenden Finanzierungsmittel für das Immobilienobjekt. Grundsätzlich spielt dafür der Bauwert ( sprich: die Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten) und der Bodenwert ( sprich: der auf Dauer erzielbare Preis für ein solches Grundstück) eine Rolle.

Bereitstellungszinsen

Sie fallen vom Zeitpunkt der Darlehenszusage jeweils für den Teil an, der noch nicht ausgezahlt ist. Sie werden berechnet für die Zeitspanne, in der ein zugesagter Kredit nicht abgerufen wird. Das trifft meist in Fällen zu, in denen Teilkredit- Auszahlungen sich am Baufortschritt orientieren. Das können der gesamte Betrag oder jeweils entsprechende Teilbeträge sein. Am günstigsten für Sie ist es natürlich, wenn überhaupt keine Bereitstellungszinsen zu zahlen sind. Das sollte Ihr erstes Ziel sein. Ist das nicht durchzusetzen, so kann es im Endeffekt auf dasselbe hinauslaufen, wenn Sie den Zeitpunkt möglichst weit hinausschieben können, ab dem Bereitstellungszinsen zu zahlen sind. Etwa erst nach 6, 10 oder 12 Monaten. Vieles hängt dabei von einer geschickten Finanzplanung ab.
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